Infoflyer Grundkurs 32 Mediation und Konfliktmanagement 2022

Kurs 32 zum Erwerb des Titels Zertifizierter Mediator/Zertifizierte Mediatorin

Weiterbildung Mediation und Konfliktmanagement: Jetzt anmelden

  • Start 24.02.2022
  • Anmeldeschluss am 20. Dezember 2021
  • Jetzt anmelden und rechtzeitig ILB-Förderung beantragen!

Die Absolvent*innen bekommen ein Hochschulzertifikat der FH Potsdam und 7 credit points.

Neben dem Hochschulzertifikat ist das Besondere am Kurs, dass Praxiserfahrung groß geschrieben wird. Beide Dozentinnen nehmen Teilnehmende während und nach dem Kurs als Assistenzen mit und natürlich können diese ab jetzt auch Konflikthaus beim Konfliktmanagement assistieren. Informationen dazu gibt es auf der Anmeldeseite des Kurses. Bitte melden Sie Ihr Interesse für 2022 an.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Am 18. Juni, dem internationalen Tag der Mediation haben wir Teilnehmende unserer alljährlichen Weiterbildung befragen lassen, was sie motiviert eine 1-jährige Weiterbildung zum/zur Mediator*in zu machen.

Die beeindruckende Wirkung der Mediation in Konfliktbearbeitung entsteht aus einem Dreiklang von Haltung, Methode und Flexibilität. Sie umfasst systemische Konfliktanalyse, Situationseinschätzung und effektive Bearbeitung ebenso wie achtsamen Umgang mit Persönlichkeit, Kultur und Werten. Die Mediator*innen haben gelernt, die Konflikt eskalierenden Energien in Lösungselemente zu transformieren, Ihre Haltung schafft den seelischen und mentalen Raum, die Methodik liefert wirksame Instrumente. So bewirken die Erfahrungen in der Mediation unerwartete Lernschritte und initiieren Perspektivwechsel und Verhaltensänderung.

Alle Parteien erkunden gemeinsam Konfliktsystem und Verhalten, eröffnen den Blick auf gemeinsame Anliegen und unterstützen Zukunftsgestaltung. Aus dem Chaos vergangener Verletzungen und gegensätzlicher Erwartungen entwickeln die beteiligten Personen oder Gruppen mit sozialer Phantasie Ideen und planen realistische Schritte. Individuelle und gemeinsame Entscheidungsräume werden bewusst und neu genutzt, unterschiedliche Ziele in größere Referenzrahmen von Raum und Zeit integriert.

Mediator*innen wirken damit über die eigenen Systeme hinaus Frieden fördernd im soziokulturellen, wirtschaftlichen oder politischen Handlungsfeld.

Im Mediationslabor der Weiterbildung experimentieren die Teilnehmenden eines Mediationskurses mit vertrauten und neuen Interventionsformen, lernen gedanklich und emotional die Vielfalt der Konfliktbeteiligten wahrzunehmen, respektvoll zu spiegeln und in einen effektiven Lösungsprozess einzubinden. Wir ermuntern alle, viele Ideen zu nutzen, Fehler zu riskieren, gleich etwas Neues zu probieren und damit die Bandbreite des eigenen Interventionsrepertoires kennenzulernen und kontinuierlich zu erweitern.

Kerstin Lück und Prof. Dr. Angela Mickley für Konflikthaus e. V.

Teile diesen Beitrag
Ähnliche Beiträge

Möchtest Du in Kontakt mit uns bleiben?

In unserem kostenlosen Newsletter versorgen wir alle an gewaltfreier Konfliktlösung und Mediation Interessierten viermal im Jahr mit Neuigkeiten.

Stellenanzeigen, Fortbildungen und Literaturtipps, Infos rund um die Mediation, Teambildung und gelungene Kommunikation teilen wir gern mit Dir.

Melde Dich kostenlos an!

Abonniere unseren Newsletter

Wichtiger Hinweis: Mit dem Absenden dieser Anmeldung bestätigen Sie, dass Sie unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben und zustimmen, dass Ihre Angaben und Daten von uns gespeichert werden. Wir speichern Ihre Daten ausschließlich, um Ihnen den Newsletter zuschicken zu können.


Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an kontakt@konflikthaus.de widerrufen oder sich über den "Abmelden"-Link im Newsletter aus der Empfängerliste austragen. Ihre Daten werden dann von uns gelöscht.