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Bild: Friedensteppich und Friedenskarten im Seminar

Konflikthaus e.V. gemeinnützig

Hier informieren wir über relevante und amüsante News rund um Konfliktbearbeitung:
Unsere Aktivitäten in Berlin und Brandenburg, Erstaunliches rund um Sozialkompetenz und Tipps, Rezensionen, Seminar-Ankündigungen, Jobangebote und mehr. Gerne veröffentlichen wir auch Infos zu diesen Themen von Euch/Ihnen, unseren Abonnent:innen.

Inhalte:
  • Konflikthaus - die nächsten interessanten Termine
  • Was hat Konflikthaus vor den Sommerferien gemacht?
  • Empfehlungen
  • Mediation in der Pandemie
  • Materialien
  • Noch Sachkosten übrig?
  • Jobs
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Mariann Seibert, M.A.

Guten Tag!

Als Assistenz der Mediationsweiterbildung Kurs 31 mit Prof. Dr. Angela Mickley und Konflikthausvorständin Kerstin Lück ist es mir eine Freude, die Newsletter für das Jahr 2021 zu gestalten! Haben Sie Anregungen oder Wünsche? Wir freuen uns immer über Post!
Übrigens: Konflikthaus hat auch eine Instagram- und Facebook-Seite! Vielleicht wollen Sie da ja auch mal vorbei schauen und sehen, was ganz aktuell gerade so passiert...

Was macht Konflikthaus?

Ehrung: Senior Partners for School

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Senior Partner
Helga Neumann (2. von rechts) und Kerstin Lück (1. von rechts) wurden von unserer Partnerorganisation Senior Partner in School Berlin für Ihr 11-jähriges Engagement als Trainerinnen und Mitglieder geehrt. Das freut uns sehr!

CRASHKURS-AUSBILDUNG SCHÜLER-MEDIATION - OFFLINE

In diesem Seminar wird der Aufbau einer 40-std. Ausbildung zur/m Schülermediator*in verschiedener Altersstufen vermittelt.
MArgret Rasfeld
Alle Gelingensbedingungen werden genannt und zentrale Übungen selbst durchgeführt. Sie lernen viel Material kennen und wählen die Methoden, die Ihnen am meisten liegen.

Tragen Sie dazu bei, dass auch die nächsten Generationen friedliche Konfliktlösung kennen und anwenden lernen.
Für wen: Pädagog*innen


Wer: Kerstin Lück, zertifizierte Mediatorin, Ausbildung von Schülermediator*innen
und Schulmediator*innen. Anti-Mobbing-Trainerin.
Wann:
Montag, den 28.03.2022 von 09.-16.00 Uhr
Dienstag, den 29.03.2022 von 09.-16.00 Uhr

Wo: Coaching-Etage HvH, Akazienstraße 28, 10823 Berlin (U-Bhf. Eisenacher Str.)

Kosten: 320 € incl. 7 % USt.
Anmeldung: kontakt@konflikthaus.de
Mehr Infos: Crashkurs: Ausbildung Schülermediator*innen

Anmeldeschluss: 01.03.2022
Covid 19: Im Raum sind ein Luftfilter, ein CO2-Anzeiger. Es gilt G2, wir arbeiten ohne Masken (Stand heute)

Aus unseren Partnerverbänden

Senior Partner Berlin und Brandenburg werden!

Interessieren Sie sich für ein anspruchsvolles Ehrenamt? Dann sind Sie vielleicht bei Senior Partner in School richtig:
Neue Ausbildungen zum/r Schulmediator:in kostenlos unter bestimmten Voraussetzungen für 55+
Im kommenden Jahr startet die 20. Weiterbildungsstaffel im Treffpunkt Freizeit in Potsdam.
Hier findest Du mehr Infos… https://t1p.de/AushangHalloSvenja zum ersten persönlichen Kontakt erwartet Sie Kerstin Tegtmeyer per Mail (k.tegtmeyer@sis-brandenburg.de)

Der Verein SiS Brandenburg wird auch im Rundschreiben 09/21 vom 22. Juni 2021 „Hinsehen – Handeln, Helfen, Angst- und gewaltfrei leben in der Schule“: https://t1p.de/Rundschreiben des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg genannt. Im Rundschreiben ist der Einsatz von Mediatoren als Folgegeschehen/Reaktion der Schule beispielhaft genannt.
Quelle: Newsletter SiS Brandenburg

Start der neuen Weiterbildung für Berliner Senior:innen ist der Februar 2022. Melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle https://www.seniorpartner-berlin.de/schulmediator-werden. Hier gibt es auch Antworten auf häufig gestellte Fragen."

Empfehlungen aus der engagierten Gesellschaft

Let's talk about Diskriminierung – was hat das mit mir und meiner Arbeit zu tun?
- Grundlagenseminar zum diskriminierungssensiblen Handeln

Der Workshop bietet einen Einstieg in die reflexive Auseinandersetzung mit Diskriminierung und der eigenen Positionierung. Auch erfahrene Fachkräfte, die sich bereits mit Diskriminierungen auseinandergesetzt haben, können Erkenntnisse für sich und die eigenen sozialpädagogischen Tätigkeiten gewinnen. Selbstreflexion ist auch mit viel Wissen und Erfahrung nie sinnvoll beendet.
Dabei stellen wir uns in allen Arbeitsfeldern der Kinder und Jugendhilfe die Frage, wie die Beziehung zu den uns anvertrauten Klient/innen wirksam ist. Fördere ich durch meinen Kontakt immer so wie ich das möchte?
In dem Workshop stellen wir uns die Frage, wie wir in diskriminierenden Systemen und in unserer Arbeit agieren und welche Privilegien damit verbunden sind.
Der Fokus richtet sich dabei auf das verantwortungsvolle und solidarische Handeln.
Ziel ist es auf interaktive Weise die eigene Rolle zu reflektieren, Machtverhältnisse sichtbar zu machen sowie (eigene) Denk- und Handlungsweisen und aktuelle gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen.
Der Workshop richtet sich an interessierte Fachkräfte. Es ist kein Vorwissen notwendig.
Für dieses Seminar entstehen den Teilnehmenden keine Kosten. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Das angehängte Anmeldeformular bitte an info@sfbb.berlin-brandenburg.de oder Faxen 030 4848112 oder per Post: Königstr. 36b, 14109 Berlin oder im Fortbildungsprogramm bei der entsprechenden Veranstaltung auf "Anmelden" klicken. https:/sfbb.berlin-brandenburg.de

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
Termin: 7.12.2021 (9:00 – 15:00) - online (webex)
Dozentin: Sophie Irmey
Anmeldeschluss: 24.11.2021
Quelle: Newsletter: reflect-online

Ein sicherer Ort – ein Traumapädagogik-Lehrfilm

"Wie können sichere Orte nach traumatischer Erfahrung aussehen? Drei Jugendliche lassen uns an ihrer Geschichte teilhaben und zeigen uns ihre sicheren Orte. Der hybride Film "Ein sicherer Ort" verwebt Geschichten unterschiedlicher Jugendlicher zu einer fiktionalisierten Erzählung, die uns in die Welt der Jugendlichen eintauchen lässt In dem Film werden die sicheren Orte weiter gefasst als im klassischen Sinne der Imaginationen in der Traumatherapie, da es in pädagogischen Handlungsfeldern allgemein um Sicherheit und Stabilität geht. Auch in den Traumatherapien, welche mit Imaginationen arbeiten, ist die Stabilisierung und dabei das Herstellen von Sicherheit eine unabdingbare Voraussetzung für jede weitere (Zusammen-)Arbeit. Die Beziehungsebene ist bedeutsam für therapeutische Kontexte, doch auch und gerade in der pädagogischen Arbeit stellt die Beziehungsarbeit stets eine der wichtigsten Aufgaben für sozialpädagogische Fachkräfte dar. Deshalb wird im Video beispielhaft dargestellt, was Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Stabilität gibt und somit Symptome psychischer Belastungen lindern kann."
"Künstlerische Umsetzung: Key Balance lebt und arbeitet in Berlin, versteht sich als nicht-binär, macht Filme und fotografiert. Als nicht-binäre Person verwendet Key im Deutschen kein Pronomen. Key hat Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin studiert (Abschluss Magister Artium), sowie Kunst und Medien an der Universität der Künste Berlin. Im filmischen und fotografischen Arbeiten verbindet Key diese beiden Perspektiven. Key arbeitet seit Jahren an unterschiedlichen Projekten zum Thema Trauma und Selbstsorge aus queerem und feministischem Blickwinkel. Mehr Informationen: www.keybalanceproductions.de
Wissenschaftliche Begleitung: Grit Burmeister studierte Psychologie an der TU und HU Berlin (Abschluss Diplom), lebt in Potsdam und arbeitet selbstständig in Berlin, Brandenburg und über die Landesgrenzen hinaus. Sie bietet Coachings und Akut-Interventionen nach traumatischen Ereignissen an, engagiert sich in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Migrationssozialarbeit. Als Dozentin liegen ihre Schwerpunkte in den Bereichen Psychologie, Trauma und Traumapädagogik, Sozialpädagogik und Management. Außerdem leitet und/oder moderiert Grit Workshops, Seminare, Fachtage und andere Veranstaltungen.
Bei Rückfragen ist der zuständige Fortbildungsreferent Marc Brandt unter marc.brandt@sfbb.berlin-brandenburg.de erreichbar."

Referendariat für eine „zukunftsfähige Schule"

Das „Neue Referendariat" der Akademie Biberkor bietet Lehrer*innen eine Ausbildung, die fundiert vermittelt, wie zeitgemäße Bildungsansätze in den Schulalltag integriert werden können.
"Starre Lehrpläne, verhärtete Abläufe und steif gestalteter Schulalltag – oft wirkt es so, als hätten in diesen so fest vorgegebenen Strukturen Selbstbestimmung, Individualität oder neu gedachte Lern- und Lehrwege keinen Platz. Die unter anderem für ihre Montessori-Ausbildung bekannte Akademie Biberkor sieht das anders und lässt mit ihrem zwölfmonatigen „Neuen Referendariat" und der damit verbundenen Lehrer*innenausbildung diese Entwicklung hinter sich. Sie spricht damit alle Pädagog*innen an, die Schule und deren Abläufe anders gestalten wollen. Absolvent*innen des ersten oder zweiten Staatsexamens, Lehrer*innen mit Berufserfahrung und Quereinsteiger*innen können in dieser Form ihreschulpraktische Ausbildung mit Fokus auf eine neue Lernkultur meistern. Die Professionalisierung der Lehrer*innen erfolgt immer mit Blick auf die Vermittlung von Eigenverantwortlichkeit, Selbstreflexion, einer potentialentfaltenden pädagogischen Grundhaltung, Beziehungen auf Augenhöhe, eines gelingenden Umgangs mit ständiger Veränderung und nicht zuletzt die Entwicklung einer stabilen Lehrer*innenpersönlichkeit, so Dr. Flora Nieß, die die Projektleitung des „Neuen Referendariats" innehat. All diese Werte seien die Basis der Förderung einer „zeitgemäßen Bildung", anstatt überholten pädagogischen Herangehensweisen weiter Raum zu geben.
Akademie-Biberkor-Neues-Referandariat1
"Was bisher vor allem in Zusammenarbeit mit Lernstätten in freier Trägerschaft funktioniert, soll zukünftig ausgeweitet werden. Die Projektleiterin betont, dass es ein „ausgewiesenes Ziel ist, allen Schulen mit neuen Bildungsansätzen die Möglichkeit zu geben, hier mitzugestalten." Um dieses zu erreichen, wolle man Hand in Hand mit staatlichen Institutionen arbeiten – ein Ansatz, der langsam Früchte trägt, denn es kommen jedes Jahr neue Ausbildungsstätten hinzu.
Um das Konzept des „Neuen Referendariats" auch darüber hinaus voranzubringen, möchte die Akademie Biberkor auf ein Stipendienprogramm setzen, für das stetig Kooperationspartner*innen gesucht werden."

Pressekommunikation
Dr. Flora Nieß |Telefon +49 (0) 8171 2677-150 | niess@akademie-biberkor.de
Akademie Biberkor, Biberkorstraße 19-23, 82335 Berg

Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung: Was Lehrkräfte lernen müssen

Es ist aus unserer (Konflikthaus-) Sicht selbstverständlich, dass für Lehrkräfte eine Fortbildungspflicht besteht. „Die Fortbildungspflicht für Lehrkräfte, die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen, ist zwar in den Schulgesetzen der Länder verankert, wird jedoch nicht überprüft , inwieweit die Lehrpersonen dieser Verpflichtung nachkommt. Alles ist freiwillig und viele Lehrkräfte lernen „nur“ 2x im Jahr auf Studientagen in oft 1,5 Std. Workshop-Snacks. Wir wissen das, weil wir solche Studientage selbst durchführen. Für tiefergehende Fortbildungen fehlen oft die Zeit und die Kraft.

PublikationFESTitelseite
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Die sich rasch wandelnden gesellschaftlichen und technischen Herausforderungen machen einmal mehr deutlich, dass Lehrkräfte ständig dazulernen (müssen), sei es im Zusammenhang mit digitalen Technologien, Heterogenität, Inklusion, Förderung leistungsschwächerer Schüler*innen, Schulentwicklung, Demokratieerziehung oder ökologischer Bildung.

Die Veröffentlichung analysiert den Bestand, die Baustellen und den Reformbedarf. Besonders freuen wir uns über diese Empfehlung: „Die Existenz eines qualitativ guten und ausreichenden staatlichen Weiterbildungssystems sollte Freiraum für einen an spezifischeren Bedürfnissen ausgerichteten privaten Markt lassen. Schulen sollten ein über die staatlichen Angebote hinausgehendes und angemessenes Budget für Fortbildungsmaßnahmen erhalten.“ Das würde uns mühsame Honorarverhandlungen ersparen.
Zum kostenlosen Dowload hier.

Schul-info 2021/22 – Magazin für Lehrkräfte und Schulleitungen der Unfallkasse Berlin

Schülerkonflikte lösen, aber wie? Kurz und knapp empfiehlt auch die Unfallkasse Mediationsprojekte und Mediationskompetenzen, um Schüler:innenkonflikte zu lösen. Das freut uns sehr. Außerdem im Heft: Psychische Störungen: Was können Lehrkräfte und Schulleitungen tun, wenn sie merken, dass sich Kolleginnen und Kollegen verändern?
Unfallkasse
Die Unfallkasse Berlin versendet das Magazin ab sofort kostenfrei an Schulen. Es ist aber auch online zu lesen. Die beiden genannten Artikel finden sich auf Seite 8-10.

Infos aus Berlin

Bilanz und Folgerungen der bildungspolitischen Diskussion der DeGeDe und den Koalitionsparteien

Bilanz der schriftlichen Stellungnahmen
Die Gruppe der Koalitionsparteien will die Demokratiebildung in der Schule, so wie sie bisher angelegt ist, weiterführen und ausbauen; vor allem die FDP skizziert ein Gegenprogramm mit einer verstärkten historisch-politischen Bildung, kritisiert die punktuellen Projekte für politische Bildung und nennt unverzichtbare Inhalte, die in den bisherigen Curricula kaum vorkommen (Digital-Kompetenz, Staat und Demokratie verstehen, Wirtschaft, Finanzen, Recht). Es besteht weitgehende Übereinstimmung, dass die Kinder- und Jugendbeteiligung ausgebaut und qualitativ verbessert werden muss (siehe Jugendförder- und Beteiligungsgesetz), die CDU will dies mit Geld unterstützen.

Einschätzungen
Es werden mehrere Probleme deutlich:
  • Die Demokratiebildung wird auf Partizipation verkürzt
  • Punktuelle Programme für die politische Bildung kompensieren nicht die Defizite in diesem Bildungsbereich
  • Die geforderten „unverzichtbaren“ Inhalte (FDP) sind sinnvoll und werden seit langem gefordert, ersetzen aber nicht die Ansprüche der Demokratiebildung
  • Das Thema und die Vorschläge bedeuten eine Kernfrage für die DeGeDe.
Eine genaue Analyse kann man auf der Seite der DeGeDE lesen.
*Man muss nicht erst alle Wahlprüfsteine und alle Antworten gelesen haben, um die Analyse zu verstehen. Es geht auch umgekehrt: Die Analyse kann ein Einstieg sein, um einzelne Stellungnahmen genauer zu lesen!

Der Berliner Newsletter:

Berlin

Befragung junger Menschen in Berlin 2021 / #jungbeteiligt

"Im Jugendzentrum aktiv werden, per App ins Kindermuseum oder mehr Outdoor-Skate-Anlagen? Damit junge Menschen in Berlin die Freizeitangebote bekommen, die sie brauchen, ist deren Meinung gefragt. Im Rahmen der Umsetzung des Berliner Jugendförder- und Beteiligungsgesetzes führt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie im Zeitraum vom 27. August bis 8. Oktober eine Befragung unter Berliner Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 26 Jahren zu deren Kenntnis und Nutzung landesgeförderter Einrichtungen sowie zu deren Wünschen an die Jugendarbeit durch. Die Ergebnisse fließen in den 1. Berliner Landesjugendförderplan ein und werden bei der Planung zukünftiger Freizeitangebote in Berlin berücksichtigt."

Beratungsangebot bei Essstörungen

Der Verein DICK & DÜNN e.V. ist Anlaufstelle für Fragen, Anliegen und Beratungen rund um das Thema Essstörungen. Die Zielgruppe der Angebote sind an von Essstörung bedrohte oder essgestörte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie (Familien-)Angehörige, Freunde und Interessierte. Die Form der Angebote ist vielfältig und reichen von Einzelberatung, Gruppenangeboten, Jugendsprechstunden bis hin zu Inforunden für Eltern und Angehörige
Hervorzuheben sind die Inforunden für Eltern und Angehörige, da sie wesentliche Bezugspersonen und Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche sein können. Das Angebot informiert über Essstörungen sowie deren Behandlungsmöglichkeiten und findet jeden 1. Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr statt.
Für die Teilnahme bedarf es vorab einer Anmeldung per E-Mail oder per Telefon: 0330-8544 994

Änderung im Berliner Schulgesetz: 1 Stunde Klassenrat pro Woche

"Es geht um Chancengerechtigkeit. Oder wenigstens den Versuch, die Schule zu einem gerechteren Ort zu machen. Beim MSA ist das vielleicht eher noch Symbolik. Aber es gibt nun auch die Neuerung, dass alle Klassen einmal pro Woche eine Stunde Zeit haben („Klassenrat“), um dort über Probleme und Anliegen der Klasse zu diskutieren. Das ist praktische Demokratiebildung und eine Entscheidung gegen eine Stunde Fachunterricht, die ersatzlos ausfällt – und insofern tatsächlich eine durchaus deutliche, mutige Prioritätensetzung." (Quelle: taz online vom 18.09.2021) Konflikthaus ist auf die Umsetzung gespannt. Gerade in den Oberschulen wird der Klassenrat oft nicht durchgeführt.

Empfehlungen/Fundstücke

„Risse im Betonklotz Bildung“ Rezension zu Frei Day

von Ingrid Schütz

Bis 2025 soll in 13.500 Schulen der FREI DAY eingeführt sein, das ist das ehrgeizige Ziel der Initiative, zu der nun das Buch FREI DAY - Die Welt verändern lernen! Für eine Schule im Aufbruch erschienen ist.
Der Titel versteht sich als eine Anspielung auf die „Fridays for Future“-Bewegung; Margret Rasfeld lädt in ihrem Buch zu einem FREI DAY für alle Schulen und alle Schüler:innen ein, ein FREI DAY, an dem Schüler:innen wöchentlich einen Freiraum von mindestens vier Stunden zur Verfügung gestellt wird, in dem sie sich mit aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen beschäftigen, denn: „Wer erleben darf, Verantwortung für etwas zu übernehmen und in der Welt etwas bewirken zu können, kann sich eine andere Welt vorstellen und Träume und Visionen entwickeln.“ so Rasfeld.
Der FREI DAY knüpft an die Initiative Schule im Aufbruch an, die Rasfeld im Jahr 2012 zusammen mit Prof. Gerald Hüther und Prof. Stefan Breidenbach gegründet hat. Der FREI DAY ist so etwas wie der kleine Bruder, ein erster Schritt zum Aufbruch: in jahrgangsübergreifenden Projekten kann Selbstwirksamkeit, Demokratiefähigkeit und Inklusion er-lebt werden, damit jeder Schüler und jede Schülerin sagen kann: „Ich zähle. Auf mich kommt es an. Ich kann gemeinsam mit Anderen die Welt verändern.“
Rasfeld führt in ihrem Buch nochmals alle Argumente auf „warum es so nicht weitergehen kann“ und „auf was es in den Schulen ankommt“, analysiert den Hang sich an das „alte System zu ketten“, zeigt Möglichkeiten auf „wie wir Grenzen überwinden können“ und wie der „Musterbruch zur Normalität“ werden, wie „Risse im Betonklotz Bildung“ entstehen können.
FREI DAY – ein Mut machendes Buch mit einer Idee, die begeistert und die realisierbar ist - höchste Zeit es zu tun.
MArgret Rasfeld
Autorin und Bildungsinnovatorin Margret Rasfeld, Ex-Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin Zentrum
Margret Rasfeld: FREI DAY Die Welt verändern lernen! Für eine Schule im Aufbruch,
oekom Verlag, 05.10.2021 für 20,00 €
ISBN: 978-3-96238-294-0
Softcover, 192 Seiten
www.oekom.de

Buch Rezension "Das Abc der Gefühle"

von Kerstin Lück

Es gibt sehr viele Bücher über Gefühle. Beim Ehepaar Baer interessierte mich vor allem der pädagogische Bezug. Sie arbeiten mit Kindern und Jugendlichen und kennen die pädagogische wie therapeutische Praxis. Auch zu unserer Übung im sozialen Lernen "ABC der Gefühle" passt das Buch. In dieser Übung müssen möglichst viele Gefühlswörter gefunden werden. Das Buch bietet eine Fülle von Möglichkeiten sich mit einzelnen Gefühlen intensiver auseinanderzusetzen. Die Zuversicht als Grundlage der mediatorischen Haltung hat mich besonders angezogen. Hier fand ich die schöne Beschreibung, dass die Zuversicht sich mitteilen und teilen lässt, während Hoffnung und Sehnsucht nicht teilbar ist. Alle Gefühle stellen sich als Personen vor, die auftauchen, sich verstecken oder in den Vordergrund drängen. Das war für mich beim Lesen gewöhnungsbedürftig, hatte aber den Charme, dass sich auch alle Besonder- und Eigenheiten wunderbar illustrieren lassen. So gibt es das Gefühl der Gefühllosigkeit und spricht: "..nur, wenn Menschen mich akzeptieren, können sie sich auf den Weg machen, ihre Gefühle wieder herbeizuholen. Ich bin also eine Art Platzhalter für die anderen Gefühle." Neben dem ABC habe ich auch mit sehr viel Gewinn die 12 Regeln zum Umgang mit Gefühlen gelesen. Hier ist die Regel 5 "Gefühle lassen sich umtauschen" sehr nahe an dem, was wir mit der Wutspirale vermitteln wollen und gut erklärt, wie das Gefühl der Hilflosigkeit in Zorn "umgetauscht" wird. Diese Rezension ist -unschwer zu erraten- eine absolute Kaufempfehlung: Hier wird jede:r einen neuen Aspekt auf der eigenen Landkarte der Gefühle finden.

bild ABC der Gefuehle
Das Abc der Gefühle Gebundene Ausgabe, 2021
von Udo Baer (Autor), Gabriele Frick-Baer
Beltzverlag für 16,95 €
ISBN:978-3-407-86634-9

Praxisführer Familienmediation

Herunterladbar auf der Internetseite der Öffentlichen Rechtsauskunft Hamburg (ÖRA).
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Ein Praxisführer Familienmediation lässt sich auf der Internetseite der Öffentlichen Rechtsauskunft Hamburg (ÖRA) herunterladen. Die Broschüre informiert über die Familienmediation als Methode der Konfliktbearbeitung. Ziel ist es, die positiven Aspekte der Auseinandersetzung zu nutzen und die destruktiven Aspekte zu dämpfen oder abzuleiten.

Marion Schulte zu Berge über konstruktive Diskussionskultur

Marion Schulte zu Berge ist die Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderung. In 3 1/2 Fragen gibt sie EInblicke in Ihre Arbeit und Sichtweisen.
Marion Schulte
Quelle: DIE ZEIT No 41; 7.Oktober 2021

Ausgabe Magazin "Die Mediation" Q1-2020 zu verschenken

Die Ausgabe Q1-2020 mit dem Titel Krieg und Frieden wird verschenkt.
Freischaltcode: DieMediationApp

Den Link zur App:
Apple: https://apps.apple.com/de/app/die-mediation/id1468081769
Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.diemeditation&hl=de_DE

kimemo - ein Memory der Bundezentrale für politische Bildung zum Thema Kinderrechte

Das Gedächtnisspiel für Kinder bildet in 48 bunten Bildkarten die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ab – zum Spielen, Lernen, Entdecken, Geschichten erzählen ... Die Kinderrechte sind leider noch nicht im Grundgesetz aufgenommen worden. Sie müssen vorher noch bekannter werden. (Download PDF)
kimemo
Auch ein tolles giveaway für Kindergeburtstage.
1,50 € zzgl. Versandkosten

Noch Sachkosten übrig?

Friedensteppich und Friedenskarten

Der Friedensteppich ist ein Beitrag zu einer konstruktiven Streitkultur, seine Anwendung verbessert den sozialen Frieden.

Trainerin Kerstin Lück hat einen Friedensteppich entwickelt, der Streitenden dazu verhelfen soll, bei niedrig eskalierten Konflikten ohne externe Unterstützung einen Konflikt zu lösen und eigenständig zu einer Einigung zu kommen. Die Eskalationsstufen nach Friedrich Glasl bieten dabei eine gute Möglichkeit einzuschätzen, wie weit der eigene Konflikt bereits fortgeschritten ist. Natürlich bedarf es bei höher eskalierten Konflikten eine Vermittlung durch Dritte, im besten Fall durch eine*n Mediator*in.

Ein Gang über den Friedensteppich kann jedoch bei kleineren Konflikten bereits sehr hilfreich sein, da die Streitparteien sich auf diese Weise Schritt für Schritt ihrem Konflikt annähern und dabei angehalten sind, ihre Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche zu verbalisieren und gleichermaßen einen Einblick in die Welt des Gegenübers erhalten.
Friedensteppich
Der Friedensteppich ist sowohl in Farbe als auch in Grauabstufungen mit farbigen Kreisen erhältlich. Darüber hinaus gibt es den Friedensteppich auch als Friedenskarten im Visitenkartenformat mit zwei Spielsteinen.

Der Friedensteppich ist aus 100% recyceltem Polyester und entspricht den Maßen 436x78cm.

Eskalationsstufen

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Mit Hilfe von 9 Cartoons des Illustrators KM Grebe kann die Konflikttheorie nach Friedrich Glasl anschaulich gemacht und nachvollzogen werden.

Erfolgreiche Deeskalation braucht Wissen über Eskalation. Hier können Pädagog*innen und Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen und Auswege aus der Gewaltspirale entwickeln. Wir danken Friedrich Glasl und Konflikthausmitglied Helga Neumann für ihre Unterstützung bei der Entwicklung der Illustrationen und Texte.

Gefühlsmonster online nutzen

Hilfe für Familien in Quarantäne-Not - Eine gemeinsame Aktion von Konflikthaus e.V. und der Gefühlsmonster GmbH, Berlin

So geht die virtuelle "Mediation" mit den Monstern:

Unsere Kollegin Lilli Höch-Corona hat intensiv an der virtuellen Benutzbarkeit der Gefühlsmonster gearbeitet. Dabei ist auch eine Mediationsanwendung entstanden, die der/die Mediator*in übers Bildschirmteilen nutzen kann.
Beide Konfliktparteien beschreiben anhand von ausgewählten Gefühlsmonster-Karten, wie es ihnen selbst geht und was sie glauben, wie es ihrem Gegenüber geht. Dafür werden jeweils bis zu drei Karten ausgewählt.
Mögliche Anschlussfrage: Wie würden Sie sich fühlen, wenn wir in diesem Gespräch zu einer einvernehmlichen Lösung kommen?

Jobangebote

Assistenz der Geschäftsleitung (w/m/d)

20-25 Wochenstunden & ein unbefristeter Vertrag
MiKK ist ein gemeinnütziger Verein, der Eltern in mehreren Sprachen kostenfrei rund um das Thema Mediation bei grenzüberschreitenden Familienkonflikten und internationaler Kindesentführung unterstützt, berät und an Mediator*innen vermittelt.
Sie haben die Möglichkeit, in einem kleinen Team einer international anerkannten, wachsenden NRO (Nichtregierungsorganisation) mit globaler Reichweite (30+ Länder) im Bereich internationale Familien- und Kinderrechte und grenzüberschreitende Familienmediation zu arbeiten.
Wenn Sie gerne in einem internationalen Umfeld arbeiten, über ein ausgezeichnetes Organisationstalent verfügen, fließend Deutsch und Englisch sprechen, sehr flexibel und vielseitig einsetzbar und ein guter Teamplayer sind, dann ist dies der richtige Job für Sie!
Aufgaben:
  • Unterstützung der Geschäftsleitung bei der Planung, Organisation und Durchführung der Projekte und Trainings
  • Administrative Aufgaben
  • Interne und externe Korrespondenz
  • Finanzverwaltung und vorbereitende Buchhaltung
  • Terminplanung
  • Mitgliederbetreuung
  • Büroorganisation (Einkauf, IT)
  • Website-Gestaltung und Betreuung mithilfe externer Dienstleister*innen

Friedensfachkraft für gewaltfreie Konflikttransformation (m/w/d)

Seit 1957 unterstützt EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V. Partnerorganisationen, die sich für gewaltfreie Konflikttransformation sowie für sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Veränderungen einsetzen. EIRENE ermöglicht Freiwilligen und Fachkräften Friedensdienste im Globalen Norden und Süden. Auf dem Weg hin zu einer rassismuskritischen Organisation baut EIRENE auf engagierte Mitglieder und Mitarbeitende, die aus einer Vielfalt von Perspektiven Visionen für gewaltfreies Zusammenleben entwickeln, persönliche, inhaltliche wie strukturelle Veränderungen mitgestalten und jede Form von Diskriminierung gewaltfrei überwinden.
Aufgaben:
  • Beratung zu Methoden der Konfliktbearbeitung, besonders der Gewaltprävention
  • Begleitung der Umsetzung einer Kommunikationsstrategie für Friedenskultur in sozialen Netzwerken und digitalen Plattformen
  • Mitarbeit beim Aufbau eines Systems für Wirkungs-Monitoring der Projektaktivitäten sowie Beratung in Wissensmanagement