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Konflikthaus e.V. gemeinnützig

Hier informieren wir über relevante und amüsante News rund um Konfliktbearbeitung:
Unsere Aktivitäten in Berlin und Brandenburg, Erstaunliches rund um Sozialkompetenz und Tipps, Rezensionen, Seminar-Ankündigungen, Jobangebote und mehr.
Gerne veröffentlichen wir auch Infos zu diesen Themen von Euch/Ihnen, unseren Abonnent*innen.

Folgende Inhalte stehen in diesem Newlsetter für Sie bereit:
  • Veranstaltungen (5)
  • Seminarangebote (3)
  • Jobangebote (3)
  • Arbeitsberichte von Konflikthaus (4)
  • Aus der Wissenschaft
  • Hörfunktipp
  • Lesetipp
  • Empfehlungen
  • Zitat
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Veranstaltungen

„KLIMAWANDEL - Heute für ein Morgen streiten“

Digitaler Mediationskongress

Mediationskongress
Vom 24. bis zum 28. November 2020 treffen sich Mediatorinnen aus der gesamten Bundesrepublik mit Expert*innen aus unterschiedlichsten Arbeitsgebieten wie z.B. Politik, Integration, Bildung, Arbeit, Familie, Pflege, Stadt­ und Landentwicklung zum BM­-Kongress.

Bequem von zu Hause aus arbeiten Sie als Anbieter*innen und Nutzer*innen von Mediation, Expert*innen wie Laien zusammen an Ideen und Strategien für einen umfassenden Klimawandel. An insgesamt fünf Kongresstagen werden die virtuellen Veranstaltungsräume zu einem Zukunftslabor mit Raum für kreative Ideen, anregenden Diskussionen und Zeit für Gespräche.

Es ist unsere Zukunft – nehmen wir die Verantwortung wahr.

Digital Prevention

Gegen Hass und Gewalt im Netz

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Hassgewalt, Mobbing und Stalking treten auch im digitalen Raum auf. Hier ergeben sich oftmals neue Dimensionen von Cybergewalt: Digitale Phänomene von Gewalt verbreiten sich schneller und nehmen vielfältige Erscheinungsformen auf unterschiedlichen medialen Plattformen an. Das stellt die Präventionsarbeit vor neue unter anderen juristische, methodische, technische Herausforderungen.

Unter dem Leitthema "Digital Prevention - Gegen Hass und Gewalt im Netz" gibt es am 25. September 2020 die Berliner Präventionstage digital, um über Phänomene wie Cybergrooming, Cybermobbing, Verschwörungserzählungen, sexistischen und rassistischen Hass zu sprechen. Phänomene, die nicht erst seit der Pandemie zugenommen haben.

Offene Aufstellungsabende: Lösungsfokussierung trifft auf Systemische Strukturaufstellungen®️!

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Die Abende dienen dazu, Fragestellungen und Anliegen (Paar-, Familien-, Teamkonflikte, Entscheidungsprozesse, Wandlung von Glaubenssätzen, Lösen von Blockaden, Ziele, Wünsche, Sehnsüchte, Körper & Gesundheit) der Anwesenden mit Hilfe eines kurzen lösungsfokussierten Gesprächs und einer anschließenden Systemischen Strukturaufstellung zu bearbeiten. Die Abende richten sich an alle, die neugierig auf alternative, äußerst wirkungsvolle Lösungswege sind.

Veranstalter*in: Fokus Institut – Rita Wawrzinek
Termine: 07.10.2020, 17.11.2020, 14.12.2020
Uhrzeit: 18.00 – 21.00 Uhr
Anmeldefrist: jeweils zum Termin
Anmeldungen: per Mail an post@fiberlin.de
Kosten: 30,- €/Abend vor Ort bar zu entrichten!

Ansprechpartnerin: Rita Wawrzinek, Ausbilderin BM®️, Systemische Beraterin für Organisations- und Strukturaufstellungen, Trauma Coach, 030 4404 9662

Online- & Offline-Intervision

konzentriertes Arbeiten in lockerer Atmosphäre

für Mediator*innen

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Während der Intervision können nach dem Schema der Kollegialen Fallberatung eigene Mediationsfälle aus der Praxis besprochen werden mit dem Ziel, die Qualität der Arbeit zu verbessern. Sie tauschen Erfahrungen aus, reflektieren gemeinsam und knüpfen Kontakte. Auch für weniger aktive Mediator*innen sowie Anfänger*innen bietet die Intervision die Möglichkeit, die Mediation weiter zu entwickeln.

Veranstalter: Konfliktagentur im Sprengelkiez
Ort: Konfliktagentur im Sprengelkiez, Sparrstraße 19, 13353 Berlin
Termine: 01.10.2020, 10.11.2020
Zeit: Ankommen 18:30 Uhr, Arbeitszeit: 19:00 - 21:00 Uhr
Kosten: gegen Spende
Anmeldefrist: 30.09.2020
Anmeldung unter: intervision(at)konfliktagentur.de
Ansprechpartner: Tilman Bemm, 0172 78 68 532

Mediationslabor

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Das MediationsLabor am Mittwoch, den 07.10.2020, 18:30 - 21:00 beschäftigt sich mit der Ergebnisfokussierten Mediation.

Die klassische Mediation führt zu guten Ergebnissen, wenn alle Beteiligten das ihnen wirklich Wichtige preisgeben. Doch manchmal wollen Menschen nicht über ihre Bedürfnisse reden. Und gerade im Kontext von Unternehmen halten es viele für strategisch unklug, alle Interessen offenlegen. Gut, wenn das erkannt wird. Doch leider tarnt sich fehlende Bereitschaft meist ziemlich wirksam hinter Lippenbekenntnissen und guten Mienen. Bei der Ergebnisfokussierung gibt es dieses Problem nicht. Konfliktparteien werden in ihrer Eigenverantwortung gestärkt und auch ohne explizite Hintergrundklärung zu nachhaltigen Lösungen geführt.

Thema: Der kürzeste Weg vom Problem zur Lösung
Referent: Thomas Robrecht
Ort: voraussichtlich FELD.Theater am Winterfeldtplatz, Gleditschstr. 5, 10781 Berlin oder online über Zoom.
Anmeldung an: rg-berlin-brandenburg@bmev.de
Kosten: keine

Seminarangebote

Vertiefungs- und Auffrischungskurs

für Mediator*innen im April 2021 | Zypern

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Vorständin Kerstin Lück bietet im nächsten April einen besonderen Kurs an. Wenn Sie das Notwendige mit dem Schönen kombinieren wollen, können Sie Ihr Mediationshandwerkszeug auffrischen und erneuern und in der zweiten Hälfte des Tages die Sonneninsel genießen. Vielleicht wollen Sie ja auch Ihren Titel "Zertifizierter Mediator" behalten und so zwei Fliegen mit einer zypriotischen Klappe schlagen.
20 Stunden Fortbildung
und eine Supervision für eine durchgeführte Mediation

können nach dieser Fortbildung garantiert werden.
Sonne und Spaß inklusive.
Das Seminar findet vom 12.04 - 16.04.2021 im Aphrodite Beach Hotel auf Zypern in der Nähe von Polis statt. Alle wichtigen Information gibt es hier zum Herunterladen.

Ausschreibungsunterlagen
Anmeldeformular
Allgemeine Reisebedingungen von Inside Travel

Zypern und erst recht die Region um Polis sind wundervoll für Erholung und Konzentration geeignet.
Sprechen Sie mit ihren Partner*innen und melden Sie sich an.

Crashkurs:

Wie bilde ich Schüler*innen zu Mediator*innen aus?

November 2020 | wenige freie Plätze

Für den Crashkurs "Wie bilde ich Schüler*innen zu Mediator*innen aus? sind nur noch wenige freie Plätze verfügbar. Das Angebot richtet sich an Pädagog*innen mit Praxiserfahrung und/oder Mediationsausbildung, die die didaktischen Kniffe, Materialien und die Implementierung in das System Schule im Crashkurs lernen wollen.
Der Kurs ist als Bildungsurlaub anerkannt.

Wann: 24. | 25.11.2020 (dieses Seminar wird erst 2021 wieder durchgeführt)
Wo: Coaching-Etage in Berlin-Schöneberg. Akazienstraße 28, 10823 Berlin
Wie viel kostet das Seminar: 300 EUR incl. 5 % USt.
Anmeldung: kontakt@konflikthaus.de
Anmeldeschluss: 27.10.2020

Achtung: Dieser Kurs ersetzt keine Mediationsausbildung. Er dient dazu, schnell in die Ausbildung und Begleitung von Schülermediator*innen zu kommen.

NEU:

Weiterbildung Mediation und Konfliktmanagement

Kurs 31 | 2021 Infoabend

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Im Februar 2021 beginnt Kurs 31 unserer Weiterbildung Mediation und Konfliktmanagement. Am 01.12.2020 um 18:00 Uhr findet dazu mit beiden Seminarleiterinnen ein Informationsabend im Treffpunkt Freitzeit statt.

Veranstaltende: Fachhochschule Potsdam in Kooperation mit Konflikthaus e.V.
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Angela Mickley
Projektleitung: Kerstin Lück
Abschluss: Die Absolvent*innen bekommen ein Hochschulzertifikat der FH Potsdam als Grundlage für den Titel "Zertifizierter Mediator" und 7 credit points.
Eine Förderung ist möglich.
Noch sind Plätze frei: Anmeldung bei kontakt@konflikthaus.de

Jobangebote

Sozialpädagog*in

Die gemeinnützige PuR GmbH sucht zur Umsetzung des Angebotes:
Sozialer Arbeit an Schule –
Biber-Grundschule Hennigsdorf
eine*n Sozialpädagoge*in (Diplom, B.A., M.A.) in Teilzeit 80%, 32 h/Woche.

Einsatzzeitraum:
ab 01.10.2020
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Sozialpädagog*in

oder Schulsozialarbeiter*in

Die Schulsozialarbeit der Quinoa-Schule in Berlin Wedding ist auf der Suche nach Verstärkung in Voll- oder Teilzeit, idealerweise mit Ausbildung in (Schul-) Mediation oder Systemischer Familientherapie. Das Ziel von Quinoa Bildung ist es, dass alle Jugendlichen in Deutschland – ungeachtet ihrer sozialen und kulturellen Herkunft – die Chance auf einen Schulabschluss und -anschluss bekommen.

Angebot gültig bis: 19.02.2021

Assistenz gesucht!!

Für 15-tägige Mediationsweiterbildung

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Wir suchen eine Assistenz für eine 15-tägige Mediationsweiterbildung, in der 18 Brandenburger Polizist*innen zu zertifizierten Mediator*innen ausgebildet werden. Sie bekommen eine kostenfreie Mediationsausbildung mit der Möglichkeit, das Zertifikat als Mediator*in zu erwerben. Sie schenken uns dafür Ihre Arbeitskraft als Assistenz rund ums Seminar in der Vor- und Nachbereitung und bezahlen Reise, Verpflegungs- und Unterbringungskosten nach Blossin bzw. Berlin-Wannsee selbst.
Student*innen der Kriminologie, Polizeiwissenschaften und Azubis Verwaltungsfachangestellte u. ä. werden bevorzugt.

Start: 02. November 2020
Ende: Juni 2021
Präsenzzeit: 150 Std.

Fragen und Bewerbungen an
kontakt@konflikthaus.de
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Arbeitsberichte von Konflikthaus

Kennenlerntraining der 7. Klassen in Teltow

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Endlich wieder Schule!

Bei sommerlicher Hitze und unter strenger Einhaltung der geltenden Coronaregeln fand auch in diesem Jahr das 2-tägige Kennenlerntraining der neuen 7. Klassen der Grace-Hopper Gesamtschule in Teltow statt. Konflikthaus rückte mit einem hochmotivierten 11-köpfigen Team an. Für viele von uns war das der erste Schulauftrag seit Beginn der Corona-Krise. In vier Parallelklassen führten wir Kennenlernübungen durch, diskutierten zum Thema Klassenregeln und übten Kooperation.

Eine Klassenleitung schrieb dazu: „

"Herzlichen Dank dafür und für die wunderbare Durchführung des Team-Trainings. Wir sind als Klasse (inkl. Lehrer) in dieser kurzen Zeit schon richtig zusammengewachsen und freuen uns auf das Schuljahr und das Wiedersehen im Februar."

Darauf freuen wir uns auch!

Demokratiebildung in der Grundschule

Mit dem neu gewählten Schülerparlament der Ellef-Rignes Grundschule führte Konflikthaus im August einen Projekttag zum Thema Kinderrechte durch. Die Schüler*innen erarbeiteten in einer Übung den Unterschied zwischen ihren Wünschen und Rechten. Mit diesen spannenden Fragen und einigen Teamentwicklungsübungen verging der Tag wie im Fluge:

Was brauchen wir in einer Gesellschaft wirklich, um gut leben zu können?
Was bedeuten die Kinderrechte für mich persönlich und für meine Aufgabe als Klassensprecher*in?

Wir waren begeistert vom Engagement der Schüler*innen!
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Meike Dudde, Tessa Bertram haben den Projekttag durchgeführt

2020 Trainerkurs "Soziales Lernen"

Im 6-tägigen Sommerblock wurden 2 Lehrkräfte und 10 Schulsozialarbeiter*innen zu Trainer*innen für das Soziale Lernen ausgebildet. Am letzten Tag haben alle eine Übung angeleitet und Fedback dafür erhalten.
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Seminarleitung: Kerstin Lück und Tessa Bertram, Assistenz Mariann Seibert
Hier das Beispiel einer selbst erfundenen Kooperationsübung:

"Die Kugelbahn"

Equipment: 12 Personen, 2 Teams, 2 Scheren, je 10 Blatt Papier und 2 Rollen Kleber
Aufgabe: Bringt eine Murmel von A nach B, wobei A und B 5m entfernt sind. So haben die Teilnehmenden es gemacht.
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Wie ginge es noch?

Machen Sie einen Test und schicken Sie uns ein Foto für den nächsten Newsletter.

Weiterbildung Mediation und Konfliktmanagement

Kurs 30 - Impressionen

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Körper- und Stimmtraining mit Judith Kamphues
Nachdem Kurs 30 der Weiterbildung Mediation und Konfliktmanagement bereits im Februar 2020 voller Vorfreude gestartet ist, sahen auch wir uns in Zeiten der Pandemie mit einer vorübergehenden Unterbrechung des Kurses konfrontiert. Der Treffpunkt Freizeit war geschlossen, unser Kurs überstieg leider die erlaubte Teilnehmerzahl und im Allgemeinen war die Situation eine sehr ungewisse, denn niemand wusste, welchen Verlauf das Geschehen weiterhin nehmen wird.

Glücklicherweise brachten sowohl die Kursleitung, die Organisation, der Treffpunkt Freizeit und besonders auch unsere 18 Teilnehmenden ein hohes Maß an Flexibilität, Improvisation und Motivation mit, sodass wir die zwei ausgefallenen Module nahezu problemlos in den weiteren Kursverlauf eingliedern konnten. In der Zwischenzeit haben sich kleinere Übungsgruppen zusammengefunden, die von den Kursleiterinnen begleitet wurden, um das bisher Erlernte praktisch zu fundieren, und es wurde Literatur empfohlen, um die Zeit sinnvoll zu überbrücken.

Aus der Wissenschaft

Wie geht virtuelle Empathie?

Ergebnisse des MeinungsMonitors

Empathie ist eine Weiterentwicklungsaufgabe für alle, auch für Führungskräfte.
​Empathie war lange eine wenig beachtete, oft sogar belächelte Führungsqualität. Doch das ändert sich zunehmend – durch neue Formen der Zusammenarbeit, aktuell besonders durch die Covid-Krise. Die zwingt immer noch viele Arbeitnehmer ins Home Office, was Führungskräfte doppelt fordert: Sie wollen ihre Teams trotz der räumlichen Entfernung beisammen halten, und zwar organisatorisch und emotional. Und sie versuchen das, obwohl sie selbst oft nur virtuellen Kontakt mit den Mitarbeitenden haben. Umso wichtiger ist es, einen empathischen Führungsstil zu pflegen und die emotionalen Antennen zu trainieren. Wir fanden diese Darstellung gelungen, die sichtbar macht, wie wichtig der direkte Kontakt und das gezielte Training sind.
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Quelle: www.managerseminare.de

So leiden Kinder unter den Corona Beschränkungen

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Vor Kurzem wurde eine Studie des Uniklinikums Hamburg veröffentlicht, die besagt, dass sich 70 Prozent der Kinder durch Corona seelisch in verschiedenster Weise belastet fühlen. Anlässlich dieser Studie wurden in der Sendung Kontraste Kinder verschiedener Altersgruppen unter dem Aspekt interviewt, wie sie mit der Krise umgehen.
Die Sendung vom 06.08.2020 ARD kann hier angeschaut werden.

Privatschulen:

Eltern bezahlen im Schnitt 2 000 Euro pro Jahr

für einen Platz

Die Schulen in Deutschland sollen nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückkehren – auch die Privatschulen. In der Zeit der Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie mussten Eltern von Privatschülerinnen und -schülern in den meisten Fällen das Schulgeld weiterbezahlen. Es ist Bestandteil der Schulverträge und ein wichtiges Element der Finanzierung dieser Schulen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis einer Sonderauswertung der Lohn- und Einkommen-steuerstatistik mitteilt, bezahlten Eltern im Jahr 2016 im Durchschnitt 2 000 Euro jährlich für einen kostenpflichtigen Privatschulplatz ihrer Kinder. Für einen Großteil (59 %) dieser Kinder kostete der Platz weniger als 1 500 Euro an Schulgebühren und für ein knappes Viertel (23,5 %) sogar weniger als 500 Euro im Jahr.

HPI Schul-Cloud

integriert freie Online-Bildungsmaterialien

Über die Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) können zum Start des neuen Schuljahrs deutlich mehr digitale Lerninhalte erreicht werden. Die Nutzer der HPI-Lernplattform könnten ab sofort auch auf das Angebot von WirLernenOnline zugreifen, wie das Institut mitteilte. Die Plattform stellt Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern freie Online-Bildungsmaterialien kostenlos zur Verfügung. Dahinter steht der Wikipedia-Verein Wikimedia Deutschland e. V. sowie der Verein edu-sharing Network. Die Kooperation im Bündnis Freie Bildung mit dem HPI wird vom Bundesbildungsministerium finanziell gefördert. Die Materialien, die von allen rechtssicher nutzbar seien, könnten bei freier Lizenzierung bearbeitet werden und ließen sich optimal für den jeweiligen Kontext anpassen, erklärte das HPI. Auf die Schul-Cloud greifen nach HPI-Angaben aktuell knapp 450 000 Nutzer*innen aus allen Bundesländern zu.

Quelle: Newsletter GEW vom 24.08.2020

Lesetipps

Empfehlungen zur Online-Mediation

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Nicht nur in Corona-Zeiten, aber gerade auch in diesen, kann es schwierig sein, sich mit allen Konfliktparteien an einen Tisch zu setzen. Früher nur vereinzelt, nun aber in größerer Anzahl, sind Online-Mediationen das Mittel der Wahl.

Seit Beginn der Corona-Zeit arbeitet Konflikthaus Vorständin Kerstin Lück aktiv in der Fachgruppe online-Mediation des Bundesverbandes Mediation mit. Als erstes Ergebnis, das auch auf der Website veröffentlicht wurde, wurden Empfehlungen zur Online-Mediation zusammengetragen, die Mediator*innen zukünftig als Leitfaden dienen sollen.

Broschüre "Neu in Deutschland" - in neun Sprachen erschienen

Die Broschüre "Neu in Deutschland" liegt nun in einer überarbeiteten Neuauflage vor. Die Broschüre richtet sich an neuzugewanderte Familien mit Kindern, die schulpflichtig sind oder es bald werden und die keine oder geringe Kenntnisse des Berliner Schulsystems besitzen. Es handelt sich in erster Linie um eine Veröffentlichung, die über Aufgaben und Rechte von Eltern und Schulkindern informiert, über Willkommensklassen, den schulischen Ganztag, das Bildungspaket, die Ferienschulen und die vorschulische Sprachbildung. Es geht zudem um den Weg bis zur Schulanmeldung und wie bei (möglichen) Schulplatzwechseln verfahren wird. Die Broschüre war im Mai 2019 erstmals aufgelegt worden und innerhalb von zwei Monaten vergriffen.

"Neu in Deutschland" gibt es in neun Sprachen: in Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Französisch, Rumänisch, Serbisch, Russisch und Türkisch. Die Übersetzung der Broschüre wurde durch die Beauftragte des Berliner Senats für Integration und Migration, Frau Katarina Niewiedzial, finanziell unterstützt.

Neuzugewanderte Familien, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und weitere Interessierte können die Broschüre über die regionalen Schulämter und Koordinierungsstellen für Willkommensklassen erhalten. Über den Infopunkt der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie ist sie ebenfalls zu beziehen. Die Online-Version ist auf der Webseite der Bildungsverwaltung abrufbar.

Wir leben in einer Wertschätzungskrise!

Buch- und Filmtipp: Das Wunder der Wertschätzung

Über unsere Gesellschaft hat sich eine seltsame Wertschätzungsblockade gelegt. Die Sprache hat sich radikalisiert, die Maske der Coolness dominiert jegliche Kommunikation und Narzissmus gilt als gesellschaftliches Ideal. Emotionale Kühle und Geringschätzung, destruktive Kritik und Skandalisierung, Zynismus und Entwertung gewinnen die Oberhand. Prof. Dr. med Reinhard Haller analysiert in seinem Vortrag die Ursachen der Wertschätzungskrise und deren Folgen, die von Selbstwertzweifeln bis zum Burnout reichen. In zahlreichen Beispielen werden die Voraussetzungen einer neuen Wertschätzungskultur aufgezeigt: Toleranz, emotionale Wahrnehmung, respektvolle Begegnung, Würde und Empathie. Der Vortrag ist ein Plädoyer für mehr Wertschätzung für Mitmenschen und Umwelt, für eine Wertschätzung der Wertschätzung.
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Hörfunktipps

Deutschlandfunk Kultur - Zeitfragen "Wir wir richtig streiten"

Angela Mickley
Am 27. August wurde im DLF Kultur ein Feature über das Streiten gesendet.

"Wie wir richtig streiten"
Neues aus der Konfliktforschung
von Susanne Billig und Petra Geist

Eine von mehreren Interviewpartner:innen war Ausbilderin und Mediatorin
Prof. Dr. Angela Mickley.

"Wider die Diskursverwilderung"

Poerksen
Wenn öffentliche Debatten eskalieren, ist das Kommunikationsklima ruiniert. Doch in einer Demokratie ist es geboten, mit Andersdenkenden zu reden. Was tun gegen die Verwilderung der Diskussionen, wie gelingt der kommunikative Brückenbau? Sabina Matthay hat darüber mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen gesprochen.

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Sa 25.07.2020 | 12:22 | Zwölfzweiundzwanzig

Empfehlungen

Toledo to do

Ein Projekt von LIFE e.V.

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Toledo to do ist eine interaktive Plan- und Rollenspiel-Methode, die in der schulischen oder außerschulischen Bildungs- und Jugendarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 15 Jahren eingesetzt werden kann. Die innovative Methodik stärkt die Diversity- und Demokratiekompetenz und fördert die historische und kulturelle Bildung.
Die Teilnehmenden des Planspiels tauchen in die Stadt Toledo im 13. Jahrhundert ein und nehmen die Rollen ihrer Bewohner*innen an. Die Stadt auf der Iberischen Halbinsel, im heutigen Spanien, stand für Weltoffenheit und ein friedliches Zusammenleben von Muslimen, Juden und Christen. Die Teilnehmenden erleben, wie es in ihrer, durch kulturelle und religiöse Vielfalt geprägten Stadt zu einem Konflikt kommt. Wie kann der Konflikt gelöst und das Vertrauen zwischen den verschiedenen Bewohner*innen Toledos wieder hergestellt werden?

Durch das Planspiel wird ein intensiver Prozess im Umgang mit Diversität und Diskriminierung initiiert. Der Perspektivwechsel und die zeitliche und räumliche Distanz ermöglichen einen neuen sensibilisierten Blick auf das heutige Zusammenleben in der pluralen Migrationsgesellschaft.

Weiterbildung:
Qualifizierung zum/r TOLEDO Teamer*in

Sie möchten selber TOLEDO to do-Planspiele durchführen?
Im Rahmen einer Weiterbildung durch LIFE e.V. können sich Pädagog*innen als TOLEDO to do-Teamer*innen ausbilden und zertifizieren lassen.

Voten Sie für ein Peer-Projekt!

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„Gemeinsam FÜR Potsdam“ ist ein von der ProPotsdam GmbH ausgelobter Online-Förderwettbewerb. Gemeinnützige Vereine und Organisationen aus Potsdam waren aufgerufen, ihre Ideen für ein besseres Potsdam einzureichen.

60 Organisationen sind dem Aufruf gefolgt und stellen ihre Projekte nun auf dieser Webseite zur Abstimmung. Insgesamt 62.000 Preisgeld gehen an 24 Gewinnerprojekte. Jetzt ist die Beteiligung der Potsdamerinnen und Potsdamer gefragt: Mit Ihren Votes entscheiden Sie darüber, welche Projekte eine Förderung erhalten.

Die Projekte treten in vier Kategorien gegeneinander an: Kunst & Kultur, Nachbarschaft & Soziales, Sport & Freizeit, Umwelt & Naturschutz.

Pro Kategorie haben Sie eine Stimme – also insgesamt vier Stimmen.

Konflikthaus unterstützt: Jugendliche beraten Jugendliche

Die Abstimmung läuft vom 02. September bis zum 01. November 2020.

Zitat

In Modul 3 der Weiterbildung Mediation und Konfliktmanagement wurde mit Blick auf das Thema Konfliktfähigkeit, Rollensicherheit, Biographiearbeit und Konfliktprägung, Verarbeitung von Krisen ein schönes Zitat verlesen, das wir abschließend gern noch mit Euch teilen möchten:
„Meine Seele ist ein verborgenes Orchester; ich weiß nicht, welche Instrumente, Geigen und Harfen, Pauken und Trommeln, es in mir spielen und dröhnen lässt. Ich kenne mich nur als Symphonie.“

Fernando Pessoa aus Das Buch der Unruhe
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